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ausgabe 23         sonntag, 3. juni 2007

 
 
 
 
 
 

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Renee Rauchalles, Gloria Gray und Chris Bleicher. Foto: Andrea Pollak

Reneé Rauchalles, Gloria Gray und Chris Bleicher. Foto: Andrea Pollak

Leuchtende Bilder und glühende Herzen
Vernissage der INNENWELTEN
von Reneé Rauchalles bei
isarbote.de

Gloria Gray, Manfred Schnelldorfer, Chris Bleicher, Gisela Hahn, Michael Schernthaner, Rolf Kuhsiek sind wie alle Besucher schwer beeindruckt von der Bilderwelt von Reneé Rauchalles, die die Redaktion von isarbote.de in einen Ozean der Farben und Gefühle verwandeln. Und auch das Redaktions-Team nicht unbeeinflusst lassen, wie isarbote.de-Chefin Andrea Pollak unumwunden in ihrer Eröffnungsrede zugibt – Bilder, die die Herzen entflammen.
Ins selbe Horn stoßen auch Ina Herzke und der Schauspieler, Sänger, Autor Michael Schernthaner, der tief berührt seine Gefühle spontan in ein Lied umsetzt und selbst auf der Gitarre begleitet, was wiederum alle Gäste und die Künstlerin tief berührt. Herzke und Schernthaner über Reneé Rauchalles: „Die Sonne blitzte heute besonders, so auch Ihre leuchtenden Bilder!“ Neon-Künstlerin Chris Bleicher: „Deine Ausstellung ist Kunst-Genuss und Balsam für die Seele!“ Rolf Kuhsiek (Komödie im Bayerischen Hof): „Die Bilder sind wunderbar. Leider kann ich sie mir nicht leisten, ich bin ein armer Schauspieler!“ Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch mal ein Auge auf diese wunderbaren Bilder werfen wollen, schauen Sie einfach in den
isarbote.de-Redaktionsräumen in der Plinganserstraße 32 vorbei, täglich von 10 bis 18 Uhr. Und wenn Sie sich dann in die Werke von Reneé Rauchalles verliebt haben, findet sich ganz bestimmt eine Möglichkeit, wie Sie eines dieser beeindruckenden Werke für immer um sich haben können, selbst wenn sie nur ein armer Schauspieler sind.

 
 
 
 
 
 

 

 

 

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Renee Rauchalles, Schauspielerin Gisela Hahn und Gryphon Verlag-Chef Kurt Stellfeld.
Foto: Andrea Pollak

Renee Rauchalles, Schauspielerin Gisela Hahn und Gryphon Verlag-Chef Kurt Stellfeld. Foto: Andrea Pollak

Tauchen Sie nun tiefer in die Kunst von Reneé Rauchalles ein, die Künstlerin selbst weiht Sie ein (ihre Rede bei der Vernissage): „isarbote.de schrieb in seiner Ankündigung zu meiner Ausstellung vom "Sein und Werden, Grenzüberschreitung, Suchen und Selbstbestimmung" und hat mit diesen wenigen Worten bereits das umrissen, worum es mir in meinen Bildern geht. Denn diese Begriffe definieren das, was uns auf dem Weg zu unseren eigenen Innenwelten begleitet bzw. sich durch diesen Weg ergibt.
Da geht es also erst einmal um das Suchen, auch wenn wir oft gar nicht so recht wissen, wonach wir suchen. Dann geht es um Grenzüberschreitung. Ist sie gelungen, sind wir im Werden und kommen zum Sein und dieses Sein führt uns unmittelbar zu größerer Selbstbestimmung, d.h. zu mehr innerer Freiheit, also in die eigene Innenwelt.
Kinder haben in der Regel noch Zugang zu ihrer Innenwelt. Sie lassen sich auf ihre Phantasiewelt ein, sind noch nicht so kopfgesteuert wie der ge- bzw. verformte Erwachsene, der sich seine Innenwelt später wieder zurückerobern, also neu entwickeln muss, um so seine Heimstatt zu finden. Einer, der übrigens sehr genau um die Notwendigkeit einer gut funktionierenden Heimstatt wusste, war Rainer Maria Rilke. Er baute "Stein für Stein" an seiner Psyche und Physis, an seiner Identität. Er wusste: So, wie ein Haus immer wieder saniert, umgebaut oder erneuert werden muss, so muss auch die eigene körperliche und psychische Heimstatt immer wieder saniert und gepflegt werden, damit Licht in dunkle Räume fällt.
Doch wie schnell kann so ein mühsam errichtetes Lebensgebäude in sich zusammen brechen, wenn es zu sehr auf Äußeres aufgebaut wurde, wenn sich alte Strukturen auflösen, Gewohntes und Vertrautes verlassen werden muss und dann auch noch das eigentliche innere Fundament fehlt. Gerade in unserer heutigen Zeit werden wir in hohem Maße mit diesen Auswirkungen konfrontiert und damit genau auf das zurück geworfen, was der Mensch so gerne vernachlässigt: Sich selbst, seine eigene Innenwelt. Ständig ist er mit der Außenwelt beschäftigt, was hat der Mensch in dieser Hinsicht schon alles getan und erforscht. Sich mit sich selbst zu beschäftigen scheint Zeitverschwendung oder es wird ihm Egoismus bzw. Narzissmus unterstellt.. Für ein menschliches und friedliches Miteinander jedoch, das auch von echtem Mitgefühl geprägt ist, ist das sich Bewusstmachen seiner eigenen Innenwelt, d.h. in sie überhaupt hinein zu gelangen und sie zu erforschen, notwendige Voraussetzung. Viel Gewalt würde somit gar nicht ausbrechen.
Wir brauchen unsere Innenwelt, wir brauchen Träume. Unser Denken und unsere Art zu leben erschafft unser Leben, unsere Realität. In dem Maße aber, wie unsere Innenwelt nicht befreit ist von Einengungen und Blockaden, starrem Festhalten an Gewohnheiten, Ansichten und be- stimmten Vorstellungen, in dem Maße kann der Mensch auch nicht frei sein im äußeren Geschehen und im Äußersten auch nicht frei sein von Gewalt.
In meinen Bildern will ich Bewegung zeigen, nicht Bewegung, wie wir sie vom Sport her kennen, sondern Bewegung, die innere Räume, z.B. Atmungsräume öffnet, wie das beim Gesang erfolgen kann. Ein guter Sänger braucht Jahre, bis er seine Blockaden gelöst und seine inneren Räume so geöffnet hat, dass ein guter Klang entsteht. Es geht mir um fließende, schwingende Bewegung, die sich über Grenzen hinaus fortsetzt. Deshalb sehen Sie auf den meisten meiner Bilder fließende Formen oder Linien, oft in zwei- oder dreiteiligen Bildern dargestellt, um eben dieses "über die Grenzen hinaus" auszudrücken. Es geht um innere Freiheit, die ich erlange, wenn ich körperliche und psychische Blockaden auflöse, es geht um die Befreiung aus dem zwanghaften Gefängnis unseres Geistes und verletzlichen Leibes. Die fließenden Formen in meinen Bildern sind sozusagen das Endergebnis der Arbeit am eigenen inneren Körper, das sich erst durch das Fließen im Inneren auch im äußeren Körper manifestiert. Ich könnte jetzt allein zum Thema Bewegung einen stundenlangen Vortrag halten, was diesen Rahmen natürlich sprengen würde.

Renee Rauchalles

“Aber ich möchte Ihnen noch ein wenig von mir erzählen, dann werden Sie besser verstehen, warum ich mich diesem Thema so sehr verschrieben habe. Ich war durch meine Ausbildung im klassischen Ballet, im Operngesang und Schauspiel ein sehr körperbewusster Mensch. Durch einen Unfall hatte sich das dann schlagartig geändert, ich konnte mich kaum noch bewegen, musste meine Theatertätigkeit aufgeben. Dennoch, in allem steckt eine Chance. Ich hatte nun viele Jahre Zeit, in mich hineinzuspüren und da entdeckte ich u.a. etwas ganz anderes. Ich entdeckte, dass Bewegung, deren Funktion uns so normal erscheint, auf ganz anderem Wege wieder gewonnen wird, als wir es gewohnt sind, wenn wir bewegungsmäßig nicht eingeschränkt sind, nämlich von innen her und dass sie unmittelbar mit unserer Art zu atmen zusammenhängt. Jede äußere Bewegung bedingt eine innere Bewegung. Wird die Bewegung nur einseitig ausgeführt, führt das zu Blockaden. Dieses Wissen gebe ich heute an meine Schauspiel-, Gesangs- und in begrenztem Maße auch an meine Malschüler bzw. –studenten weiter oder auch an jene, die mit bestimmten gesundheitlichen Problemen zu mir kommen.
Es ist eine Arbeit, die uns nach innen führt, die uns hilft, unsere Masken abzulegen. Schon Sokrates sagte "Sei, was du scheinen willst". Wieviele Menschen aber scheinen, was sie nicht sind. Ist man in seiner Innenwelt noch nicht angekommen, braucht man die Verkleidung, braucht man Masken, man muss sein Spiel spielen.
Dieses Bild hier mit dem Titel "Perpetuum infinitum" oder "Das ewige Spiel" soll im weitesten Sinne dieses Spiel symbolisieren. Es ist das dritte Teil meines Bild-Zyklus "Kosmischer Trommelwirbel". Die "Ouvertüre" (das linke Bild des Triptychons) ist sozusagen die Einleitung zu etwas Neuem, zu einer Geburt. Das Mittelbild symbolisiert diese Geburt, die sehr schmerzlich sein kann. Deshalb habe ich hier auch eckige Formen verwendet, denn Veränderungen sind meist nicht fließend, müssen oft erst schmerzhaft erarbeitet oder akzeptiert werden. Ob es sich nun um körperliche oder andere Schmerzen handelt, nicht immer sind sie negativ. Gerade Schmerzen waren es, die mir bei der Zurückgewinnung von eigener körperlicher Bewegung den Weg gezeigt haben. Und schließlich gibt es da auch noch die physische Geburt selbst, die in der Regel auch nicht ohne Schmerzen abgeht.
Im Bild "Creazione" oder "Geburt des Seins" geht es um Aufbruch, wie übrigens häufig in meinen Bildern. Etwas bricht auf und bringt Verborgenes ans Licht. Auch hier sehen Sie wieder eckige Formen. Man wandelt sich von der Raupe zum Schmetterling. Ein Schmetterling muss ganz schön arbeiten, bis er sich von der Raupe zum schillernden Falter entwickelt, es wird ihm nichts geschenkt.
Auch in diesem kleinen Bild "Affettuoso", das die Vorstudie zu dem gleichnamigen großen Bild ist, bricht etwas auf oder aus.
In diesem Zusammenhang möchte ich noch etwas zu meinen Titeln sagen. Ich verwende sehr häufig Begriffe aus der Musik, weil Musik auch etwas ist, was strömt. Damit Musik, also der Klang strömen kann, muss er vom betreffenden Musiker zum Klingen gebracht werden und das geschieht wiederum durch Arbeit am eigenen Körper, was immer mit Fühlen gleichgesetzt werden kann. Es nützt nichts, Noten lesen oder spielen zu können, wenn nicht mittels des entsprechenden Körpereinsatzes der Klang verströmt werden kann. Gerade Blasinstrumente und ganz besonders natürlich die Stimme verrät, wie weit man sein Handwerk, seinen Atemraum beherrscht und damit Gefühle vermitteln kann.
Gehen wir nun weiter in den nächsten Raum zu dem Bild "Der rote Samthandschuh". Wie Sie hoffentlich erkennen können, handelt es sich hier um ein Selbstbildnis. Es geht hier darum: Bin ich bereit oder bin ich nicht bereit meine Innenwelt zu teilen oder muss ich sie notfalls schützen? Lasse ich jemanden ein in meine Innenwelt oder nicht? Und natürlich hat auch der Handschuh eine wichtige Bedeutung. Aber die müssen Sie nun selbst enträtseln.
In diesem Sinne möchte ich Sie nun gerne meinen Bildern überlassen. Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen kleinen Anstoß geben für eigene Entdeckungen, eigene Gefühle und vielleicht sogar dafür, sich etwas mehr um Ihr Innenleben zu kümmern.“

Gloria Gray und Folker Schellenberg. Foto: Andrea Pollak
Gloria Gray macht es sich auf der einmaligen Schmetterlingsbank von Robert Dornauer bei isarbote.de bequem, die übrigens zu kaufen ist. Foto. Andrea Pollak

Gloria Gray macht es sich auf der einmaligen Schmetterlingsbank von Robert Dornauer bei isarbote.de bequem, die übrigens zu kaufen ist.                                              Foto: Andrea Pollak

Gloria Gray und Folker Schellenberg.
Foto: Andrea Pollak

 

 

Schauspieler Rolf Kuhsiek.
Foto: Andrea Pollak

Schauspieler Rolf Kuhsiek. Foto: Andrea Pollak
Michael Schernthaner trägt einen spontan komponierten Song zu Ehren der Künstlerin vor. Foto: Andrea Pollak
Gloria Gray und Rolf Kuhsiek vereint die Bewunderung der Kunst von Renee Rauchalles. Foto: Andrea Pollak

Gloria Gray und Rolf Kuhsiek vereint die Bewunderung der Kunst von Renee Rauchalles.
                                         Foto: Andrea Pollak

Michael Schernthaner trägt einen spontan komponierten Song zu Ehren der Künstlerin vor. Foto: Andrea Pollak

Rolf Kuhsiek, Gloria Gray und Manfred Schnelldorfer. Foto: Andrea Pollak

Rolf Kuhsiek, Gloria Gray und Manfred Schnelldorfer. Foto: Andrea Pollak

Dieter und Inge Geyer. Foto: Andrea Pollak

Dieter und Inge Geyer. Foto: Andrea Pollak
Dieter und Inge Geyer, Andrea Pollak, Werner und Barbara Graus, Elke Klaus-Heinrich, Dorothe und Norbert Werber. Foto: Sigi Müller

Dieter und Inge Geyer, Andrea Pollak, Werner und Barbara Graus, Elke Klaus-Heinrich, Dorothe und Norbert Werber. Foto: Sigi Müller

isarbote.de-Praktikantin Alexandra Grimm und Fotograf Sigi Müller. Foto: Andrea Pollak

isarbote.de-Praktikantin Alexandra Grimm und Fotograf Sigi Müller. Foto: Andrea Pollak

Dorette Sass und Manfred Schnelldorfer. Foto: Andrea Pollak

Dorette Sass und Manfred Schnelldorfer. Foto: Andrea Pollak

Eva-Maria Popp und Andrea Eras, Basic Erfolgsmanagement. Foto: Andrea Pollak

Eva-Maria Popp und Andrea Eras, Basic Erfolgsmanagement.
Foto: Andrea Pollak

Hildegard Steiner sowie Andrea Werkstetter mit Tochter Isabell. Foto: Andrea Pollak

Hildegard Steiner sowie Andrea Werkstetter mit Tochter Isabell. Foto: Andrea Pollak

Ina Herzke und Michael Schernthaner. Foto: Andrea Pollak

Ina Herzke und Michael Schernthaner. Foto: Andrea Pollak

Kultbäcker Martin Schönleben und Michael Schernthaner. Foto: Andrea Pollak

Kultbäcker Martin Schönleben und Michael Schernthaner.
Foto: Andrea Pollak

Alles klar! Foto: Andrea Pollak

Alles klar! Foto: Andrea Pollak

INNENWELTEN von Renée Rauchalles bei isarbote.de

Werke wie Magnete
INNENWELTEN von Renée Rauchalles bei isarbote.de

Ausdrucksstarke Bilder vom Sein, Werden und Grenzüberschreitung, Suchen und Selbstbestimmung verwandeln zur Zeit die Redaktionsräume von isarbote.de in einen farbenprächtigen Kosmos, der immer wieder zum Verweilen und Verinnerlichen einlädt. Reneé Rauchalles stellt bis Mitte Mai bei isarboteArt, dem Kunstprojekt von isarbote.de, aus. Vernissage ist am Donnerstag, 19. April, von 19 bis 21 Uhr. Die Redaktion und damit auch die Ausstellung ist in der Regel täglich, auch am Wochenende, von 10 bis 18 Uhr besetzt, also schauen Sie einfach vorbei und versetzten sich in die meisterhaften INNENWELTEN von Rene Rauchalles!
Renée Rauchalles studierte in ihrer Geburtsstadt München an der Meisterschule für Grafik mit Diplom-Abschluss. Außerdem absolvierte sie eine Gesangs- und Schauspielausbildung. Die Liebe zu Musik, Schauspiel und Literatur führte sie für einige Jahre ans Theater (u. a. Residenztheater München), bevor sie sich endgültig für die freie Malerei entschied. Durch zahlreiche, von ihr erarbeitete Literaturlesungen, die hauptsächlich in ihrer ZEITfürKUNST-Galerie stattfinden, hält die Künstlerin gewissermaßen noch immer Verbindung zu ihrer schauspielerischen Tätigkeit. Geblieben ist auch die intensive Erforschung der Grenzen des menschlichen Körpers und Geistes, wie es für einen guten Sänger und Darsteller unerlässlich ist.
Diese Erforschung findet Eingang in die Bilder der Künstlerin, deren "Werke wie ein Magnet wirken" (Münchner Merkur 2004). Ihre abstrakte Malerei symbolisiert die Befreiung des Körpers, die Feinstofflichkeit und die Energie, die durch die Auflösung von Blockaden entsteht. Befreiung bedeutet Bewegung, was zu einem ständigen Veränderungsprozess führt und vielfach zu einem körperlichen und geistigen Heilungsprozess beiträgt, den Renée Rauchalles selbst nach einem Unfall in jahrelanger Auseinandersetzung mit ihrem Körper erleben durfte. Diese Erkenntnisse gibt sie heute in ihrer Arbeit mit Gesangs-, Schauspiel- und Kunststudenten weiter.
Die großformatigen Bilder von Renée Rauchalles, auf denen sie in intensiven, leuchtvollen Farben Schwingung und Bewegung sichtbar macht, laden ein zum bewegten Sehen und Fühlen. Wie die Musik, die sich in den Raum verströmt, soll sich die freigewordene innere Bewegung nach außen verströmen und fortsetzen, was die Künstlerin vor allem in ihren oft mehrteiligen Bildern ausdrücken will.
Reneé Rauchalles: „In meinen Bildern geht es darum, Grenzen in sich selbst zu öffnen (andere Räume zu öffnen), sie zu erweitern, ohne sich zu verlieren. Es sind natürlich immer nur Ausschnitte, die ich male, da man ja niemals ein Ganzes erreichen kann. Grenzen sollen nicht starr, sondern flexibel sein, sollen da begrenzend sein, wo notwendig und sich öffnen, wo erwünscht. Wenn wir aber zu sehr gewohnt sind in Grenzen zu verharren, können wir sie auch nicht öffnen, wenn gewünscht. Die Beschäftigung mit den Energien/Strömen in unserem eigenen Körper führt uns unweigerlich zu einer selbstbestimmteren Haltung, sodass wir äußeren Zwängen nicht mehr so ausgeliefert sind. Wir alle sind am Strom des Lebens, am Odem des Lebens angeschlossen, denn Atem bin ich, Odem des Lebens. Das ist die wichtigste Komponente für meine Bilder, der Atemstrom, der uns alle, der alles verbindet.“

INNENWELTEN von Renée Rauchalles bei isarbote.de

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